Künstliche Intelligenz (KI) in kyro: Probleme schneller verstehen und lösen

Künstliche Intelligenz (KI) in kyro: Probleme schneller verstehen und lösen

Unternehmen stehen täglich vor Herausforderungen. Manche sind offensichtlich, andere verstecken sich hinter Symptomen. Doch die richtige Beschreibung des Problems ist entscheidend, bevor man über Lösungen sprechen kann. Genau hier setzt das neue KI-Feature in kyro an. Die KI ist direkt in die Open Challenges (OCL, Massnahmenliste) integriert. Sie begleitet die User durch die Problemdefinition, Ursachenanalyse und Massnahmenplanung. Schritt für Schritt, mit klaren Fragen und einer automatischen Zusammenfassung der Antworten. Das Ziel: Klarheit schaffen, Ursachen erkennen, Massnahmen ableiten – und das alles ohne komplizierte Tools oder lange Diskussionen.

1. Problembeschreibung: Klarheit von Anfang an

Problembeschreibung mit KI in kyro

Viele Prozessoptimierungen scheitern, weil das Problem nicht richtig beschrieben wird. Die KI in kyro stellt deshalb einfache, aber wirkungsvolle Fragen, wie zum Beispiel:

  • Was ist das Hauptproblem?
  • Wo tritt das Problem auf?
  • Wann tritt es auf?
  • Wer ist daran beteiligt?
  • Warum ist es ein Problem?
  • Was macht es so wichtig?
  • Wie oft tritt es auf?
  • Welche Auswirkungen hat es?

Diese Fragen bringen die kyro-User dazu, genauer hinzuschauen. Statt vager Aussagen entsteht ein klares Bild. Ein Beispiel-Problem aus der Praxis: „Wir haben zu wenig Engagement auf der LinkedIn-Unternehmensseite.“ Die KI fragt nach. Wer ist verantwortlich für LinkedIn? Wie oft tritt das Problem auf? Welche Auswirkungen entstehen? Am Ende fasst die KI alle Antworten in einer strukturierten Problemdefinition zusammen. Ausserdem quantifiziert die KI in kyro das Problem und erfragt, wie viel Zeit für das jeweilige Problem aufgewendet wird. Gerade diese Information hilft später auch bei der Priorisierung der Probleme. Dank dem KI-Feature sparst du also Zeit bei der Problembeschreibung und behältst den Fokus. Ausserdem sorgt die Funktion dafür, dass alle Beteiligten dasselbe Verständnis vom Problem haben.

Mit der Hilfe von KI in kyro wurde für das Problem «Zu wenig Reichweite auf den LinkedIn-Posts der Unternehmensseite» folgende Problembeschreibung erarbeitet:

Beispiel-Problembeschreibung

Die Unternehmensseite hat eine unzureichende Reichweite mit ihren LinkedIn-Posts, was die Sichtbarkeit und das Engagement des Publikums beeinträchtigt. Die Kommunikationsabteilung ist für die Erstellung und Veröffentlichung der LinkedIn-Posts verantwortlich. Diese Reichweitenprobleme sind konstant vorhanden. Die geringe Reichweite führt dazu, dass weniger Menschen auf das Unternehmen aufmerksam werden und somit weniger Leads generiert werden können. Ein Grund für die geringe Reichweite ist, dass LinkedIn den Algorithmus für Unternehmensseiten so gestaltet hat, dass persönliche Profile bevorzugt werden. Die Unternehmensseite veröffentlicht etwa 3 Mal pro Woche neue Inhalte, wobei jeder Post ca. 10 Minuten zur Erstellung und Veröffentlichung benötigt. Der Erfolg oder die Reichweite der Posts wird durch die Impressionen, die in den LinkedIn-Statistiken angezeigt werden, gemessen.

Quantifizierung des Problems / Berechnung

  • Durchschnittliche Zeit pro Beitrag: 10 Minuten
  • Beiträge pro Woche: 3
  • Beitragserstellung und -veröffentlichung: 3 x 10 Minuten = 30 Minuten pro Woche
  • Jährliche Zeit für Beiträge: 30 x 52 = 1’560 Minuten = 26 Stunden pro Jahr

Ohne eine Optimierung der Reichweite verliert das Unternehmen jährlich 26 Stunden für die Erstellung von Inhalten, die nicht die gewünschte Anzahl von Leads generieren.

2. Ursachenanalyse: Von Vermutungen zu Fakten

Ursachenanalyse mit KI in kyro_Gif

Sobald das Problem klar ist, geht es um die Ursachen. Oft gibt es viele Vermutungen, was die Ursachen für ein Problem sind. Doch nicht jede Ursache ist wirklich relevant. Die KI in kyro unterstützt mit gezielten Fragen, wie zum Beispiel:

  • Was sind die vermuteten Ursachen?
  • Wie können diese Ursachen bestätigt werden?
  • Welche Ursachen haben welchen Einfluss?
  • Welche Ursachen können wir beeinflussen – und wer kann das tun?

So entsteht ein strukturiertes Bild. Die User sehen auf einen Blick, welche Ursachen wahrscheinlich sind, wie stark sie wirken und wo man ansetzen kann. Die KI hilft, den Fokus auf die bestätigten Ursachen zu legen. Damit vermeiden Teams, Zeit und Energie in Nebenschauplätzen zu verlieren. Stattdessen arbeiten sie gezielt an den Punkten, die wirklich Wirkung zeigen.

Die Ursachenanalyse von unserem Beispiel:

Die unzureichende Reichweite der Unternehmens-LinkedIn-Seite ist auf die fehlende Kapazität der Kommunikationsabteilung zurückzuführen, speziell dafür angepasste und auf die Unternehmensseite fokussierte Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Obwohl die persönlichen Profile eine bessere Performance zeigen und deshalb der Fokus auf ihnen lag, wurde die Unternehmensseite vernachlässigt. Diese Vernachlässigung hat sich trotz konstant bestehender Reichweitenprobleme fortgesetzt, da Ressourcen für die Entwicklung innovativer Lösungen zur Steigerung der Sichtbarkeit auf der Unternehmensseite gefehlt haben.

3. Massnahmenplanung: Von Erkenntnissen zu Taten

Massnahmen und Aktionen mit KI in kyro

Am Ende zählt, dass etwas passiert. Die KI begleitet auch diesen Schritt. Sie erstellt auf der Basis von Root Cause Problem Solving Vorschläge für kurzfristige, mittelfristige und langfristige Massnahmen. Diese müssen dann vom verantwortlichen Team geprüft, bewertet und priorisiert werden.

Die KI macht mit Kennzahlen (KPI) sichtbar, welche Massnahmen wenig Aufwand bedeuten, aber eine grosse Wirkung haben. Gleichzeitig kann man dank der Vorschläge leichter einschätzen, welche Schritte riskant oder teuer sind. So lässt sich die Umsetzung gezielt steuern und später auch überprüfen.

In unserem Beispiel «Zu wenig Reichweite auf dem LinkedIn-Kanal» erarbeitete das KI-Feature in kyro die folgenden Vorschläge für Massnahmen und Aktionen:

Kurzfristige Massnahmen: Verbesserung der Sichtbarkeit der Unternehmensseite durch Sofortmassnahmen

  1. Posting-Intervall erhöhen – Erhöhung der Posting-Frequenz auf 5 Posts pro Woche unter der Leitung der Kommunikationsabteilung mit bestehenden Ressourcen. KPI: Erhöhung der wöchentlichen Impressionen um 20%. 
  2. Content-Repurposing – Nutzung bestehender Inhalte von persönlichen Profilen. Content-Curation-Team neu aufstellen, um Inhalte gezielt auf die Unternehmensseite abzustimmen. KPI: 10% Erhöhung der Interaktionsrate. 
  3. LinkedIn-Analytics-Workshop – Schulung der Kommunikationsabteilung im Einsatz von LinkedIn-Statistiken, um datenbasierte Entscheidungen zu treffen. KPI: Verbesserung des Engagements um 15%. 
  4. Hashtag-Optimierung – Einführung neuer Hashtag-Strategien in LinkedIn zur Erhöhung der organischen Reichweite. KPI: 10% Erhöhung der täglichen Impressionen. 

Mittelfristige Massnahmen: Entwicklung einer nachhaltigen Strategie zur Steigerung der Reichweite der Unternehmensseite

  1. Aufbau eines Content-Kalenders – Etablierung eines strukturierten Inhaltsplans, der thematische Schwerpunkte und zeitliche Verteilung erfasst. Verantwortlich: Kommunikationsabteilung. KPI: 30% mehr strukturierte Inhalte. 
  2. Netzwerk mit Influencern erweitern – Partnerschaften mit relevanten Branchen-Influencern, um die Reichweite der Inhalte zu erhöhen. KPI: 25% Wachstum der Impressionen. 
  3. Mitarbeiter aktivieren – Schulung für Mitarbeiter-Engagement auf LinkedIn, um ihre persönlichen Profile zur Erweiterung der Reichweite der Unternehmensseite zu nutzen. KPI: 20% Steigerung des Gesamtengagements. 
  4. Interne Kooperation verstärken – Zusammenarbeit zwischen Marketing und PR zur Erstellung verbesserter Inhalte. KPI: 15% mehr Inhalte mit hoher Reichweite. 

Langfristige Massnahmen: Institutionalisierung der LinkedIn-Strategie und Automatisierung des Content-Managements

  1. Automatisierung von Postings – Einführung eines Content-Management-Systems (CMS), um regelmässige Beiträge zu planen und zu automatisieren. KPI: 40% Reduktion des manuellen Aufwands. 
  2. Integration von Analytics-Tools – Implementierung integrierter Analysetools zur Überwachung von Reichweitenkennzahlen in Echtzeit. KPI: 30% Effizienzsteigerung in der Datenanalyse. 
  3. Regelmässige Strategie-Workshops – Quartalsweise Workshops zur Anpassung und Innovationsentwicklung der LinkedIn-Strategien. KPI: 15% Verbesserung des Engagements pro Quartal. 
  4. Unternehmenskultur fördern – Entwicklung von Programmen zur Förderung des Bewusstseins für die Wichtigkeit der Unternehmenskommunikation auf LinkedIn. KPI: Messbarer Anstieg der Mitarbeiterbeteiligung um 25%.

Warum das KI-Feature so wertvoll ist

Die Integration der KI in die Open Challenge Liste bringt gleich mehrere Vorteile:

  • Struktur statt Chaos: Die Fragen folgen einer klaren Logik. Kein Aspekt bleibt offen
  • Tempo statt Stillstand: Die Antworten fliessen direkt in eine strukturierte Zusammenfassung. Niemand muss Protokolle schreiben
  • Fokus statt Ablenkung: Die KI lenkt die Aufmerksamkeit auf Ursachen und Massnahmen, die wirklich zählen
  • Transparenz statt Missverständnisse: Alle Beteiligten sehen dasselbe Bild. Diskussionen basieren auf Fakten
  • Lernkurve statt Wiederholung: Teams lernen mit jeder Analyse dazu, weil die KI dieselbe Logik konsequent anwendet

Mit dem neuen KI-Feature wird kyro noch mehr zum täglichen Werkzeug für kontinuierliche Verbesserung.

KI in kyro: Der Einsatz in der Praxis

Ob im Marketing, in der Produktion oder in der Administration – das Prinzip ist dasselbe. Ein Team beschreibt ein Problem. Die KI fragt nach, fasst zusammen, geht weiter zu den Ursachen und schliesslich zu den Massnahmen. Das Ergebnis? Klare, umsetzbare Verbesserungen.

Das Beispiel zeigt die Unterstützung der KI konkret auf: Das Kommunikationsteam bemerkt, dass die LinkedIn-Posts des Unternehmens wenig Reichweite haben. Die KI begleitet durch die Analyse. Das Problem wird präzise beschrieben, die Ursache (fehlende Kapazität) wird identifiziert, und konkrete Massnahmen wie der Aufbau eines Influencer-Netzwerks oder Content-Planung werden abgeleitet. So wird aus einer vagen Beobachtung ein strukturierter Verbesserungsprozess. Selbstverständlich müssen die vorgeschlagenen Massnahmen überarbeitet und unternehmensspezifisch angepasst werden.

Das KI-Feature in kyro ist kein Gimmick. Es ist ein echter Begleiter für Teams, die Probleme verstehen und lösen wollen. Durch gezielte Fragen, klare Zusammenfassungen und eine konsequente Struktur wird aus jeder Herausforderung eine Chance. Die Kombination von Lean-Methodik, digitaler Plattform und künstlicher Intelligenz macht kyro einzigartig. Und sie zeigt, wie moderne Prozessoptimierung aussehen kann: einfach, klar und wirksam.

Bist du bereit, deine Unternehmensprobleme schneller zu verstehen und zu lösen? Melde dich bei den kyro-Experten!

Hinweis: Die KI in kyro ist ein geschlossenes «Large Language Modell» und wird von der kyro Software selbst trainiert. Wie jedes KI-Modell kann auch die KI in kyro Fehler machen oder auf ähnliche Fragestellungen unterschiedlich antworten. Du solltest Informationen aus KI-Modellen immer sorgfältig prüfen, so auch die Infos aus dem KI-Feature in der kyro Software.

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